Beratungsansatz

Meine Methodik basiert auf den Fragen: Wie kann ich wissen, ob ich eine Entscheidung rational oder emotional getroffen habe? Und wieso ist das von Bedeutung?

Mit Verstand und Emotionen

Der aktuelle Stand der Hirnforschung bestätigt meine langjährige Berufs- und Lebenserfahrung: für finanzielle und wirtschaftliche Entscheidungen sind Gefühle und Körperempfindungen keine Störfaktoren, sondern im Gegenteil wesentlicher Bestandteil guter Entscheidungen. Für die Einbeziehung von Gefühlen und Körperempfindungen verwende ich die im Rahmen des Zürcher Ressourcen Modells entwickelte „Gefühlsbilanz“ .

Ich unterstütze Sie nach diesem Prinzip dabei, Ihre zwei Bewertungssysteme gut mit einander abzustimmen:

  1. Den Verstand, der Informationen verarbeitet, Inhalte versteht und Konsequenzen abschätzen kann – und, der dazu Zeit braucht.
  2. Die somatischen Marker (Gefühle), die blitzschnell (innerhalb von 200-300 Millisekunden) auftreten und wichtige Hinweise auf zu berücksichtigende Bedürfnisse geben.

Die Abstimmung dieser beiden Bewertungssysteme ermöglicht gute und nachhaltige Lösungen.

„Die Natur nämlich muss man zur Führerin nehmen; auf sie achtet die Vernunft, sie fragt sie um Rat“.
Seneca in „Vom glücklichen Leben“

 

Verwendete Methoden

Zürcher Ressourcen Modell «ZRM®»

Das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®)

wurde am Pädagogischen Institut der Universität Zürich entwickelt und beruht auf neuersten neurobiologischen Erkenntnissen zu menschlichem Entscheiden und Lernen. Die Methode zeichnet sich durch fundierte, wissenschaftlich erprobte, Konzepte sowie einer Reihe anwenderfreundlicher Arbeitstools aus:

  • Einbezug unbewusster Anteile in die Motivklärung
  • Berücksichtigung von Gefühlen und Körperwahrnehmungen
    durch somatische Marker
  • Auswertung der somatischen Marker durch die „Gefühlsbilanz“
  • Das Ideenkorbverfahren zur Erweiterung der individuellen Perspektive
  • Ein neurowissenschaftliches Ressourcenkonzept
  • Einbezug des Körpers als Ressource („Embodiment“)
  • Aufbau eines multicodierten Ressourcen-Pools.

Gewaltfreie Kommunikation

Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK)

wurde von Marshall B. Rosenberg (1934 – 2015) begründet und beschreibt 4 wesentliche Schritte für gelungene und einfühlsame Kommunikation:

  1.  Trennung von Beobachtung und Bewertung
  2. Gefühle wahrnehmen
  3. Bedürfnisse, die diese Gefühle auslösen, ausdrücken und
  4. eine klare Bitte formulieren.

Rosenberg fasst die Schritte der GFK in folgendem Satz zusammen:

„Wenn ich a sehe, dann fühle ich b, weil ich c brauche. Deshalb möchte ich jetzt gerne d.“

Die Wirksamkeit dieser Methode besteht darin, dass die Energie im Konfliktfall in den Ausgleich unterschiedlicher Bedürfnisse und Interessen gelenkt wird und auf dieser Ebene gute Lösungen zustande kommen können. Dies im Unterschied zur herkömmlichen Konfliktbearbeitungsmethode, in der das Augenmerk auf den Angriff gegen die/den KonfliktgegnerIn und ihre/seine Strategie gerichtet ist und kaum Ressourcen zur konstruktiven Lösung des Konflikts verwendet werden.