Vorträge

In meinen Vorträgen erfahren Sie, wie die beiden Bewertungs­systeme – der Verstand und die Gefühle – funktionieren und bei Ent­scheidungen miteinander abgestimmt werden können. Außerdem erfahren Sie, was unter „Gesamt­vermögen“ zu verstehen ist und wie Sie es zu Ihrem Nutzen einsetzen und vermehren können.

Mit Verstand und Emotionen: die Logik guter Entscheidungen

Mit Verstand und Emotionen: Die Logik guter Entscheidungen

Selbst und gut entscheiden zu können ist Voraussetzung für verantwortungsvolles Handeln und ein selbständiges Leben. Um Entscheidungen treffen zu können, müssen vorab die denkbaren Optionen bewerten und deren mögliche Konsequenzen abgeschätzt werden. Für die Bewertung der einzelnen Optionen besitzen Menschen 2 Bewertungssysteme: den Verstand einerseits und die Gefühle (wahrnehmbar durch die „somatischen Marker“)  andererseits.

Wie diese beiden Systeme arbeiten und wie sie für eine gute Entscheidung abgestimmt werden können, ist Inhalt dieses Vortrages.

Zentrales Thema ist die Frage, welche Rolle

  • der Verstand auf der einen Seite,
  • und die somatischen Marker auf der anderen Seite

in einem Entscheidungsprozess einnehmen. Und wie diese – sehr unterschiedlich arbeitenden Systeme – so miteinander abgestimmt werden können, dass gute, kraftvolle  Entscheidungen möglich sind.

Davor ist allerdings notwendig, noch einige Fragen zu klären: Gibt es richtige Entscheidungen? Ist eine gute Entscheidung immer auch eine richtige Entscheidung? Und was braucht es, damit eine Entscheidung mit großer Sicherheit eine gute ist?

Inhalt

  1. Richtige, falsche und gute Entscheidungen
  2. Unterschiede sowie Vor- und Nachteile der beiden Bewertungssysteme Verstand und somatische Marker
  3. Das Bewertungssystem der somatischen Marker: Wie es arbeitet und wie die oft diffusen Signale bewusst und sichtbar gemacht und in den Entscheidungsprozess einbezogen werden können
  4. Verstand und somatische Marker für gute Entscheidungen miteinander abstimmen.

Steuerberatung mit mediativer Kompetenz

Steuerberatung mit mediativer Kompetenz

Steuerberatung mit mediativer Kompetenz verbindet die steuerliche Fachberatung mit mediativer Prozessbegleitung. Dieser innovative, methodisch und fachlich fundierte Ansatz beinhaltet

  • steuerliche Fachberatung,
  • Unterstützung bei der Klärung von Bedürfnissen und Interessen sowie die
  • Einbeziehung von Gefühlen & Körperempfindungen in den Entscheidungsprozess.

Sie beruht auf den neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen im Bezug auf menschliches Handeln, in dem sie die beiden Bewertungssysteme des Menschen, den Verstand einerseits und die Gefühle und Körperempfindungen andererseits als Hinweise für gute Entscheidungen berücksichtigt.

Woher kommt das Konzept der „mediativen Kompetenz“?

Die Mediation steht am Ende von gescheiterten Interaktionen und kommt somit nachträglich, behandelnd (kurativ) zum Einsatz.

Mediative Kompetenz besteht aus einer Anzahl von Haltungen, Theorien und Methoden aus der Mediation die in Beratungsprozessen eingesetzt werden; diese Kompetenz kommt also präventiv, „vor dem Konflikt“ zur Gestaltung von Beratungsprozessen und Verbesserung der Beratungsqualität zum Einsatz.

Das Konzept der „mediativem Kompetenz“ wurde von der Konfliktkultur Patera/Gamm entwickelt, ist methodisch dokumentiert und wird bereits in einer Vielzahl von Branchen  (vor allem im Bauwesen) eingesetzt. Und es wird dort zusätzlich als Qualitätsmerkmal zur Abgrenzung zu den Mitbewerbern verstanden und als solches genutzt.

Glück und Geld - und was das eine mit dem anderen zu tun hat

Glück und Geld – und was das eine mit dem anderen zu tun hat

Vortrag für www.alphafrauen.org

Frauen möchten oft in einer Welt, in der materielle Werte so stark unser Leben bestimmen, nichts mit Geld zu tun haben. Sie sehnen sich nach einer Welt in der andere Werte wie Sinn, Freude und Miteinander gelebt werden. Oft sind sie auch davon überzeugt, dass sie von Geld nichts verstehen, keine guten Entscheidungen treffen können und viel Geld ihnen aufgrund ihrer mangelnden Fähigkeiten nicht zusteht.

Dabei ermöglicht es Geld, verstanden als eine von mehreren Ressourcen, ein eigenverantwortliches und sinnvolles Leben zu führen. Das zu tun was Freude macht, Ideen umzusetzen, einen Unterschied zu machen. Geld sinnvoll eingesetzt, bedeutet Freiheit und selbstbestimmtes Leben. Es ermöglicht, die Initiative zu ergreifen und sinnvoll, nachhaltig und lebendig zu leben.

Aus meiner Erfahrung tun sich Frauen oft auch deshalb mit Geld schwer, weil sie merken, dass die Beschäftigung mit ihrem Geld und Vermögen bei ihnen oft starke Gefühle hervorruft. In einem Umfeld in dem noch immer davon ausgegangen wird, dass nur rationale Entscheidungen gute Entscheidungen sind, sind daher viele Frauen verunsichert.

Wir wissen heute aus der Gehirnforschung, dass es rationale Entscheidungen nicht gibt. Dass Gefühle immer eine Rolle spielen, auch dann, wenn sie für manche Menschen nicht wahrnehmbar sind. Auf Basis dieser Erkenntnis möchte ich einen Zugang vorstellen, der Gefühle als zweites Bewertungssystem des Menschen (neben dem rationalen Verstand) begreift und ernst nimmt. Und aus den Gefühlen Hinweise auf Bedürfnisse und Interessen aufnimmt, die in Entscheidungen einbezogen werden können und gute und sinnvolle wirtschaftliche Entscheidungen erst möglich machen.